Übungswochenende im Ortsverband

Fehlende Herausforderungen? Nicht im THW! Von Freitag Nachmittag bis Samstag Mittag fand auf dem Unterkunftsgelände und dem Übungsgelände Sondelfingen ein Biwak unter Einsatzbedingungen statt, mit dem Ziel die Strukturen und Abläufe im Ortsvervand bei einem größeren Einsatz qualitativ zu üben und zu festigen sowie Intensivausbildungen durchzuführen.

biwak-2011Als besondere Herausforderung wurde nichts im Vorfeld, sondern alles ad-hoc nach Dienstbeginn organisiert. Während der Leitungs- und Koordinierungsstab (LuK) in der Einsatzzentrale die Übersicht behalten musste, hatte die Fachgruppe Logistik ab ca. 18:00 Schlaf- und Verpflegungsmöglichkeiten zu erkunden und betriebsbereit zu machen, Feldbetten zu besorgen sowie ein großzügiges Abendessen sowie Frühstück für den nächsten Morgen zu planen, die nötigen Einkäufe zu tätigen und dann natürlich auch servierfertig zu machen. Währendessen hatte der Technische Zug die Aufgabe Holzmaterial vorzubereiten, um ein vier Meter hohes und drei Meter breites ASH1)-Modul zu konstruieren und zu bauen, um ein Mauerwerk oder eine Gebäudeaußenwand gegen Einsturz zu sichern. Hierfür musste geplant, gemessen, gerechnet und anschließend das Material auf das Übungsgelände in Sondelfingen gebracht werden, wo die Elemente vorbereitet und zusammengesetzt werden sollten. Das hieß Messen, Sägen, Bohren, Schleifen und Schleppen, teilweise bei starkem Regen.

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Ausbildung am Rollgliss

rollgliss 2011Vergangenen Freitag Abend stand für die Bergungsgruppen das Arbeiten in der Höhe mit Schwerpunkt „Abseilen mittels Rollgliss“ auf dem Dienstplan.

Geübt wurden am Übungsturm des Ortsverbandes das Thema Absturzsicherung, sprich Umgang mit der Persönlichen Schutzausstattung (PSA) wie Auffanggurt, Falldämpfer, Sicherheitsseilen und ähnlichem. Weiterer Punkt waren die Grundlagen im Umgang mit dem Rollgliss, einem Abseilgerät für die Höhenrettung. Besondere Aufmerksamkeit wurde hier dem abgesichertem Besteigen des Turmes, das Festmachen am Abseilgerät sowie die Verwendung einer beim Abseilen mitlaufenden redundanten Sicherung.

Ebenfalls geübt wurden von einem Teil der Atemschutzgeräteträger der Einheit das Arbeiten am Rollgliss unter schwerem Atemschutz.

 

 

 

 

 

Großübung Tunnelbrand in Pfullingen

ursulabergtunnel 2010Das Horrorszenario schlechthin: Im Ursulabergtunnel Pfullingen (B312) kollidiert am frühen Samstag Abend gegen 17 Uhr ein LKW mit einem vollbesetzten Reisebus, Feuer bricht aus. Ein weiterer PKW kracht in den aufgestauten Verkehr im Tunnel, auch hier bricht Feuer aus. In Minutenschnelle ist der Tunnel mit dichten Rauch gefüllt, Verletzte sitzen in der Röhre fest, andere Verunglückte irren panisch umher oder stürmen die Notausgänge.

So sah das Szenario der Großübung der Feuerwehr Pfullingen am Samstag aus. Nach dem die ersten ersten Notrufe eingegangen sind läuft ein riesiger Einsatzapparat an. Zuerst rückt die Feuerwehr Pfullingen an, kurz darauf treffen auch Einheiten der Feuerwehren Reutlingen, Eningen, Lichtenstein und der Werkfeuerwehr BOSCH an den beiden Tunnelportalen und dem Notausstieg in der Mitte am Elisenweg ein. Gleiches gilt für die Einheiten der Rettungsdienste.

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